Ende April anno 2006 war es endlich wieder soweit. Wir vier Angler,  aus drei verschiedenen Bundesländern, machten uns wieder auf den Weg in Richtung Schweden, um in den ostschwedischen Schärengärten, der Spinnfischerei auf Ostseehechte nachzugehen.

Unser Thomas, der sich wiedereinmal vortrefflich um unser Reisegefährt kümmerte, begann unseren Trip in Grußendorf, unweit Wolfsburg, in Niedersachsen.

Nachdem er mich, den Jürgen, in Kusey bei Salzwedel , in Sachsen—Anhalt eingeladen hatte, machten wir uns auf den Weg ins schöne Brandenburger Land, um in Rathenow den Reinhard und den Detlef, die auf gepackten Koffern sitzend, schon sehnsüchtig auf uns warteten, einzuladen.

Nun ging es ab in Richtung Rostock. Mit der Fähre ging es dann auf die Ostsee.

Als wir die Fähre in Schweden ver4ließen, hatten wir noch ungefähr 700 Km in Richtung Stockholm vor uns.

Nach anstrengenden Fahrstunden auf der schwedischen Autobahn, kamen wir

endlich am Bootsanleger an, wo wir all unsere Sachen, die wir für die nächste Woche brauchten, vom Auto in das Boot luden, welches uns auf die Insel Risoö , zu unseren Gastgebern „Olle und Sissy“  bringen sollte.

Nachdem wir unsere Sachen notdürftig in unserer schönen Hütte verstaut hatten, bewaffneten wir uns mit unseren Spinnruten und hasteten zu unserem Bootssteg, um mit den zwei Booten die erste mit Schilf bewachsene Bucht anzusteuern.

Gleich nach den ersten Angelstunden hatten wir so viele Hechte gefangen, dass die kleine Gefriertruhe zur Hälfte gefüllt war.

Wir fingen über die Woche zwar keinen Hecht jenseits der 1 Meter Marke, aber mit Fischen von 92 und 97 cm, doch schon einige beträchtliche Kracher.

An den letzten Tagen wussten wir nicht mehr wohin mit den schönen Hechten, so das wir sie unseren bayerischen Anglern, die in der anderen Fischerhütte wohnten

zukommen ließen, da diese mit ihren Fangerfolgen weit hinter den unseren lagen.

Erwähnenswert ist vor allen Dingen die wunderschöne und unvergessliche Schärenlandschaft Ostschwedens, die sich tief in unseren Erinnerungen vergrub.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Gastgeber, Olle und Sissy, sowie an „Pit‘s Angelreisen.

 

 

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